Mittwoch, 18. November 2009

Ein guter Brennraum und ein schlechter kosten gleich viel

"Ein guter Brennraum und ein schlechter kosten gleich viel" - Zum heutigen 80. Geburtstag von Hans Mezger, dem Schöpfer des Porsche-TAG-Turbo-Triebwerks, mit dem McLaren dreimal die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann, und des wohl stärksten und erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten, den Porsche 917!

Sonntag, 15. November 2009

Backstage


After the trunk show there's the drunk show. Our former shop's neighbour Ricus Aschemann (Panama Kaffee) together with Andrea Finamore - two of our guests at a dinner in Conny Beckmann's "Gebeinhäuschen" to celebrate a record order of seventy shirts...

Donnerstag, 12. November 2009

Neues aus dem Hinterland




Im Hinterland-Who-is-Who ist er ein ganz großes Tier: Der Moschusochse oder muskox, wie es auf englisch heißt und so schön klingt... Was bislang den Eskimos vorbehalten war, präsentiert unser Freund Walter Notter jetzt auch südlich des Polarkreis: Qiviuk, den zarten Flaum des Tieres, aus dem ein Garn gesponnen wird, das viel leichter und feiner ist als Kaschmir. Und 60.000mal rarer! Und Strickwaren aus diesem arktischen Gold gibt es bei uns natürlich auch für SIE!


Ganz Hannover will Qiviuk

Ganz Hannover schwärmt vom arktischen Gold! Unsere trunk show mit Strickwaren aus dem zarten Flaum des Qiviuks ist ein großer Erfolg. Deshalb bleibt Herr Walter Notter noch bis einschließlich Samstag bei uns - parallel also zu unserer Freitag beginnenden trunk show mit Hemden von Finamore.


Der Herr Notter bleibt!

Qiviuk ist die leichteste, weichste, wärmste und seltenste Naturfaser der Welt – und kommt aus der Arktis. Ihnen diese erstmals zu präsentieren ist uns eine besondere Ehre. Sie ist 60.000 Mal rarer als Cashmere; und es werden aus ihr einzigartige Schals, Pullover und Jacken handgefertigt.


Eine erlesene Auswahl dieser Kostbarkeiten dürfen wir Ihnen zeigen. Man kann dieses Material nicht beschreiben, man muss es fühlen, und man wird seinen samtigen, schmeichelnden Griff nie mehr vergessen.



Mittwoch, 11. November 2009

Das arktische Gold - heute und morgen bei uns!


Die neue, heisse Liebe heisst Qiviuk „ke - vee - uk“
Eine textile Erfolgsstory erobert die Welt

Arktische Naturfaser rarer als Gold
eine Textilgeschichte – schöner als ein Märchen

Echter Luxus in seiner natürlichsten Form

Wärme aus der Arktis erobert die Herzen in Europa


Man kann dieses Material nicht beschreiben, man muss es fühlen und man wird dieses Gefühl des edelsten Flaumes nicht mehr vergessen. Qiviuk, "Ke - vee - uk“ so heisst die Edelfaser aus der kanadischen Arktis. Sie ist feiner, leichter, wärmer und 60`000x rarer als Cashmere. Wenn die grösste Tageszeitung Amerikas „USA today“ vor Jahren schon zitierte: „Die Edelfaser Qiviuk ist rarer als versponnenes Gold“, lag sie damit goldrichtig. Die weltweite Goldförderung pro Jahr fällt um das 400fache höher aus als die Ernte des feinen inneren Flaums des Moschusochsen. Gerade mal 5-6 Tonnen kommen weltweit auf den Markt. Ehrlich, beständig und einzigartig erobert diese Faser nun auch in Europa die Herzen seiner Liebhaber. Ob als Pullover, Schal oder Accessoires begeistert diese Faser jeden Kenner feiner, exklusiver Textilien.

Am Donnerstag und Freitag stellen wir Ihnen das arktische Gold näher vor!

Business Card

Montag, 9. November 2009

Valentini Hosen! trunk show Mittwoch&Donnerstag


Nur Hosen: Valentini! Um zu begreifen, warum Hosen von Valentini so unglaublich bequem und von hohem Tragekomfort sind, muß man sich bewußt machen, daß der Italiener ja ein ganz anderes Verhältnis zu seinem Beinkleid hat als wir Deutschen. Er lebt ja quasi in seiner Hose, legt sie nur ungern und höchst selten ab (und trägt übrigens auch keine Unterhose). Cineasten wissen, wovon wir sprechen - Der Pate Teil 1...

Valentini-Padrino Vincenzo hat eine Philosophie daraus gemacht. Valentinis Hosen für jeden Anlaß bekommen Sie bei uns „von der Stange“, und gerne auch „nach Maß“. Besuchen Sie unsere trunk show - mit herrlichen Produkten aus der kalabrischen Schneiderei, die nie etwas anderes verlassen hat als nur Herrenhosen.

Valentini Hosen
Mittwoch, 11.11.09
Donnerstag , 12.11.09

Donnerstag, 5. November 2009

Zimmerli + Simonnot-Godard + Sozzi Calze


Am kommenden Samstag und Sonntag (!), wenden wir uns den - nur scheinbar - nebensächlichen Dingen des Lebens zu: Unterwäsche von Zimmerli aus der Schweiz - sicher ist sicher, Taschentücher und Pochettes von Simonnot-Godard aus Paris und Strümpfe von Sozzi Calze aus Mailand, wo sonst...

Die drei Produzenten - das darf man wohl sagen - markieren jeweils die Spitze in ihrem sehr speziellen Warensegment. Gönnen Sie sich ein bißchen Luxus en detail. Übrigens: Von Zimmerli haben wir auch zwei unschuldig weiße Kollektionen FÜR SIE - Belle de Jour und Vertigo. Ein Blick lohnt sich...

Zimmerli + Simonnot-Godard + Sozzi Calze
Samstag, 10:00-18:00 & Sonntag, 14:00-17:00

Der „Barberinische Faun“ ist eine Skulptur eines schlaftrunkenen Satyrs oder Faunus' (vermutlich um 220 v. Chr.). 1810 kaufte Ludwig I. die Figur in Rom. Seit den 1830er Jahren ist der Faun in der Münchner Glyptothek ausgestellt. Unser Foto zeigt eine marmorne "Kopie" aus dem 18. Jahrhundert, die der Franzose Edmé Bouchardon auf einer Studienreise nach Rom schuf. Sie befindet sich heute im Louvre in Paris.

Mittwoch, 4. November 2009

Ein Quiz - die Lösung

In unserem letzten Quiz fragten wir nach James Ivorys Film "Zimmer mit Aussicht". Was sieht Helena Bonham Carter, als sie am ersten Morgen in Florenz die Fensterläden ihres schönen Hotelzimmers aufmacht? Nun, natürlich liegt ihr die ganze Stadt zu Füßen, auch der Dom, gefragt wurde aber ausdrücklich nach dem Gebäude ganz im Vordergrund, das den Namen seines Architekten trägt.


Es ist - ein Teil - des "Vasari Korridor", ein über 500m langer, direkter, überdachter Gang (u.a. "aufgesattelt" auf die Ponte Vecchio), der den Palazzo Vecchio mit dem Palazzo Pitti verbindet, 1565 entstanden im Auftrag des Großherzogs Cosimo I. de’ Medici. Der Architekt war Giorgio Vasari.

Dem misantrophen Medici blieb durch seinen privaten Wandelgang der Kontakt zum einfachen Volk erspart, er konnte auf seine Bodyguards verzichten und wurde - Kontrollfreak, der er war - schon beim morgendlichen Weg zur Arbeit bestens informiert - dafür sorgten Fenster und Ausgucke auf die Stadt, aber auch nach innen - so in die Kirche Santa Felicita.

Der Korridor ist nicht öffentlich zu besichtigen. Einige Veranstalter bieten Gruppentouren an, die jedoch nicht ganz billig sind. Ab 15. Dezember d.J. wird der Vasari-Korridor auf unbestimmte Zeit für Restaurierungs-arbeiten ganz geschlossen. Man müßte sich also beeilen!

Der Gewinner des Quiz' ist Herr Dr. Ulrich Drost in Oberursel. Der Flakon "Black Twill" von Tie Your Tie geht Ihnen per Post zu!

Schneller als die Polizei erlaubt

Auszüge aus einem Artikel in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 09.05.2004

Jahrelang war der Film nur ein Phantom. So wie sich hartnäckig das Gerücht hält, im Untergrund gebe es sogenannte snuff movies, die tatsächlich zeigen, wie Menschen vor der Kamera umgebracht werden, so galt dieser Film als eine Art feuchter Traum von Autobahnrasern.

Die nur knapp neun Minuten sind vielleicht der schönste und verrückteste Dokumentarfilm, der je gedreht worden ist. Es beginnt mit einer Einblendung, auf die der Regisseur Wert gelegt hat: In diesem Film gebe es weder Tricks noch Zeitraffer. Und die Bewegungen der Passanten und der im gelben Scheinwerferlicht auffliegenden Tauben belegen, daß das nicht gelogen ist. Aber die Warnung ist berechtigt, weil es heutzutage ganz andere Methoden gibt, die Zuschauer hinters Licht zu führen und es noch nicht einmal mehr hilft, wenn man die Augen aufhält. Aber dies ist 1976, als ein Film noch ein Film war und keine digitalen Tricks dem Material ihren Willen aufzwingen konnten. Hier ist also ein Filmemacher, der mit seinem Leben für die Authentizität des gedrehten Materials einstand, und was immer man über die parfümierten Filme von Claude Lelouch denken mag: Die bei den Dreharbeiten von "Ein Hauch von Zärtlichkeit" übriggebliebene Filmrolle, die er an diesem Augustmorgen im Jahr 1976 in seine Kamera einlegte, spricht eine andere Sprache. Was man da sieht, ist mehr als nur ein Hauch von Leichtsinnigkeit.



Es geht los auf dem Peripherique, wo die Kamera an der Porte Dauphine aus einem Tunnel auftaucht und die Abfahrt hinaufschießt zur Avenue Foch, die den Schlaf des Großbürgertums mit Bäumen vor dem Verkehrslärm schützt. Man hört das Heulen des V12-Motors, das Schalten der Gänge und das Quietschen der Reifen und gerät durch die bodennahe Perspektive, die das Straßenpflaster wie in einem Sog zu beschleunigen scheint, schnell in einen tranceartigen Geschwindigkeitsrausch, der tatsächlich an Computerrennspiele wie "Need for Speed" erinnert. Hinauf zum Arc de Triomphe, wo die letzten Nachtschwärmer sich nach Hause orientieren, die Champs-Elysées hinab zum Concorde, da ist das erste halbe Dutzend roter Ampeln bereits überfahren. Am Ende werden es fünfzehn sein, aber auch ohne Ampeln wird die Vorfahrt fröhlich mißachtet.

Über den Quai des Tuileries geht es durch den Jardin du Carrousel im Hof des Louvre, ohne rechts oder links zu gucken, Richtung Opéra. Kurz davor stehen die Ampeln wieder auf Rot. Ausweichen auf die Gegenfahrbahn, Augen zu und durch, an den Galeries Lafayette vorbei zu Trinité und weiter zum Pigalle. Die Straßen werden enger, die Müllabfuhr ist unterwegs, scharfes Abbremsen, eine Frau mit Hund drückt sich erschreckt an die Häuserwand, beim Pigalle dann links den Boulevard de Clichy hinauf. An der Place Blanche eine kurze Irritation: Der Wagen schwenkt nach rechts, überlegt es sich dann doch anders und fährt geradeaus zum Friedhof, rechts in die Rue Coulaincourt, die in einem Bogen den Montmartre hinaufführt.
Man weiß nicht, ob sich der Fahrer an der Place Blanche geirrt hat oder ob ein Hindernis in Sicht kam - der Wagen schwenkt zu früh zurück. Aber noch während man darüber nachdenkt, schwenkt er in einem U-Turn in die Avenue Junot, die den Hügel noch mal umrundet, in die Rue Norvins mündet und über die Place du Tertre zu Sacre-Coeur führt. Zu Füßen der Basilika kommt der Wagen oberhalb der Treppe zum Stehen, eine blonde Frau kommt die Stufen emporgelaufen, der Fahrer steigt aus, läuft auf sie zu und umarmt sie, dann die Einblendung: "C'etait un rendezvous filme par Claude Lelouch". Den Kopf des Fahrers sieht man nicht, aber seine Statur ähnelt der des Regisseurs. 7:52 Minuten hat er quer durch Paris gebraucht, von der Porte Dauphine bis zu Sacre-Coeur, eine Strecke, für die man zu Stoßzeiten auch gut mal eine Stunde brauchen kann.

Claude Lelouch hat sich nach jahrzehntelangem Schweigen doch noch zu dem Film geäußert: Die Blondine, die ihn zum Rendezvous erwartet, sei seine damalige Lebensgefährtin Gunilla Karlzon gewesen, die sich aufs Motorengeräusch hin in Bewegung gesetzt habe. Und an der einzig wirklich gefährlichen Stelle, aus dem Louvre hinaus über die Rue de Rivoli in die Avenue de l'Opéra, habe er seinen Assistenten Elie Chouraqui mit einem Sprechfunkgerät postiert für den Fall, daß ein anderer Wagen dazwischenkommt. Der habe sich aber nicht gerührt, weshalb Lelouch mit Vollgas durchgefahren sei. Hinterher sei Chouraqui zu ihm gekommen und habe sich entschuldigt, daß das Funkgerät nicht funktioniert habe - da dämmerte Lelouch erst, was für ein Glück er gehabt hat. Der Puls des Zuschauers ist an dieser Stelle ohnehin auf 180.

Die einzige Enttäuschung erwartet einen, wenn man sich die Mühe macht, die Geschwindigkeit tatsächlich zu messen. Dann stellt man fest, daß Lelouch für 1910 Meter Champs-Elysées 64 Sekunden braucht, was ein Tempo von nur 110 km/h ergibt - aber es ist in jedem Fall schneller, als die Polizei erlaubt.

Dienstag, 3. November 2009

Feierabend in ... Mitte (4)

von Thomas Lasser

Was der Mann macht, das macht er richtig. Und niemand hat in Hannover mehr gastronomische Konzepte gewagt als Ekkehard Reimann. Sein vorletzter Wurf: das Röhrbein im Joachimszentrum. Bodenständig, gepflegt, zuverlässig. "Da biste Mensch, da kommste rein." Neben Lokalklassikern wie Kohlrouladen tischt Ekkis Mannschaft aber auch Überraschendes auf: kurz gebratenes Tatar auf Zwiebelrösti zum Beispiel. Nicht nur leicht, sondern auch verdammt lecker! Dazu ein Glas ... nein, kein Blanchet (´tschuldigung), sondern Syrah aus Australien. Das hat was. Einfach mal ausprobieren.

Montag, 2. November 2009

Der Stilberater

Seit Stefan Hentschel am 18. Dezember 2006 von uns gegangen ist, ist die Ritze auch nicht mehr das, was sie mal war... Und so empfindet bestimmt auch Werner.



Die Apothekenrundschau

Herr Jondral hat Schnupfen. Das darf er nicht. Drum gibt Dr. Blogger heute ein paar Tips für alle, die an jahreszeitlich bedingten Zipperlein leiden. Zunächst gilt: Ruhe bewahren. Nicht jede rote Nase ist gleich die Schweinegrippe, selbst dann nicht, wenn sie mit einem Ringelschwänzchen einher geht. Der Mann von Welt, der an sein Exterieur normalerweise nur unbehandelte ägyptische Öko-Baumwolle oder den Flaum des arktischen Qiviuks läßt, sollte auch IN seinen Körper nicht die chemische Keule pumpen. Hier ein paar Hausmittel, die schon Ur-Großopa wieder auf die Beine gebracht haben:

BEI SCHNUPFEN
Salz-Nasenspülung
Nehmen Sie lauwarmes Wasser mit etwas Meersalz verrührt in die hohle Hand und schnupfen sie die Lösung in beide Nasenlöcher hoch. Die Spülung verflüssigt das Sekret, so dass es schneller abtransportiert und die Nase frei wird.

Gehackte Zwiebel
Wenn es der Zimmergenosse zulässt: Nachts eine gehackte Zwiebel ans Bett stellen, die Dämpfe machen die Nase frei.

Nelkenölinhalation
Geben Sie ein paar Tropfen Nelkenöl in kochendes Wasser und inhalieren Sie die Mischung. Dazu mit dem Kopf über den Topf gehen und beides mit einem Handtuch abdecken. Mund dabei möglichst zulassen!

Thymian-Kamillen-Salbei-Tee
Zwei Teelöffel von jedem Kraut in eine Tasse geben und mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergießen. Nach etwa zehn Minuten abseihen. In kleinen Schlucken trinken - und zwar möglichst heiß und mindestens drei Mal täglich.

Fußbad
Eine Schüssel mit heißem Wasser füllen und einige Tropfen Fichtennadelöl dazugeben. Füße rein - und nach spätestens 15 Minuten wieder raus. Wollsocken an und dann ab ins Bett!

BEI HUSTEN
Kartoffelwickel
Das lindert den Hustenreiz: Legen Sie ungeschälte, gekochte Pellkartoffeln in ein längs gefaltetes Handtuch. Kartoffeln darin zerdrücken, die warme (nicht zu heiße!) Packung auf die Brust legen. Mit einem zusätzlichen Handtuch befestigen und etwa 20 Minuten liegen lassen. Danach ruhig liegen bleiben.

Hustensaft
Mehrere Zitronen schälen, in Scheiben schneiden und dick mit Zucker bestreuen. Nach zwölf Stunden die Zitronen durch ein Sieb drücken, den Saft auffangen. Dreimal täglich je einen Esslöffel schlucken.

Zwiebelsaft
Pressen Sie drei bis vier Zwiebeln und zwei Zitronen aus. Die Säfte mit zwei Esslöffel Honig mischen und erwärmen. Ganz nach Geschmack kann man noch Saft und Tee darunter mischen. Täglich zwei bis drei Tassen davon trinken.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)